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Die Geschichte der Sighartinger Schlossteufeln

Es war im Dezember 2003 nach dem Besuch einer Krampusauffahrt, als sich ein paar Leuten entschlossen, eine Perchtengruppe zu gründen. Ausschlaggebend war die Tatsache, dass bei vielen derartigen Veranstaltungen immer wieder halbwüchsige Krampusse wild in die Menge schlugen und man mit entsetzen feststellen musste, dass vor allem die Kleinsten unter den Zuschauern zum Teil panische Angst hatten.
So war mit der Gründung auch gleich die erste und wichtigste Regel niedergeschrieben. Sich Respekt verschaffen, mit den "schön grausligen" Masken ein wenig Angst verbreiten - aber keine Gewalt.
Schnell waren 12 Leute zu begeistern, und es Begann ein Jahr der Vorbereitung in dem jeder seine eigene Maske schnitzte, die Gewänder genäht und allerlei Ausrüstungsgegenstände besorgt wurden.
Man freute sich darauf, die traditionelle Veranstaltung am 5. Dezember vor den Toren des Schlosses Sigharting neu zu gestalten und gleichzeitig einen alten Brauch wieder aufleben zu lassen.
Schon beim ersten Auftritt im Dezember 2004 waren die Zuschauer begeistert. Aber auch für die Menschen hinter den Masken ist es bis heute ein einmaliges Erlebnis in die großen, leuchtenden Augen der kleinen Zuschauer zu blicken und ihre Erleichterung zu spüren, wenn ihnen der "schiache Percht" nur sanft über das Gesicht streichelt.
Mittlerweile besteht die Gruppe aus 21 Perchten, 4 Hexen, 2 Engerl und selbstverständlich dem Nikolaus. Und alle tragen selbstgeschnitzte Holzmasken - abgesehen von den hübschen Engerl, die dürfen natürlich Ihre wahre Schönheit zeigen.
 

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